|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
HypoVereinsbank Gewinne mitnehmen 27.05.2005
LRP
Der Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, Olaf Kayser, stuft die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) unverändert mit "Underperformer" ein.
Die Aktien der HypoVereinsbank hätten gestern erneut von Gerüchten profitiert, die italienische Großbank UniCredito Italiano würde ein Übernahmeangebot für die HypoVereinsbank unterbreiten. Der Preis solle bei 22 Euro je Aktie liegen. Die Spekulationen um HypoVereinsbank und UniCredito Italiano würden sich seit Jahresanfang in regelmäßigen Abständen wiederholen. Diesmal habe die Aktie allerdings bei hohen Umsätzen über 5% gewinnen können, so dass der Markt offensichtlich daran glaube.
Die Analysten würden eine solche Übernahme zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiterhin für verfrüht halten. Strategisch würden die beiden Banken hinsichtlich ihrer Präsenz in Mittel- und Osteuropa gut zusammenpassen und dort zum Marktführer werden. Allerdings dürfte UniCredito Italiano kaum ein Interesse am Deutschland-Geschäft der HypoVereinsbank und dessen Kreditrisiken haben. Folglich begrenze sich das Interesse der Italiener primär auf die HypoVereinsbank-Tochter Bank Austria, die einzeln allerdings nicht zum Verkauf stehen dürfte.
Vor diesem Hintergrund würden die Wertpapierexperten es durchaus für wahrscheinlich halten, dass zwischen den beiden Banken Gespräche stattfänden, die für Kursfantasie sorgen würden. Man behalte allerdings Zweifel, dass es dabei zu einvernehmlichen Lösungen komme, die zu einer Fusion führen würden. Die Analysten sähen die Aktie der HypoVereinsbank als rückschlagsgefährdet.
Folglich raten die Analysten der LRP beim aktuellen Kursniveau, dass eindeutig eine Übernahmeprämie beinhaltet, bei der HypoVereinsbank-Aktie zu Gewinnmitnahmen. Das Kursziel (12/2005) sehe man bei 18,00 Euro.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|